Bei uns ist der Konfirmandenunterricht ein „Grundkurs des Glaubens“ für Jugendliche, die im 7. Schuljahr bzw. 12 Jahre alt sind.

Du bist als Kind getauft worden? Dann wird diese Zeit eine Vorbereitung auf Deine eigene Meinungsbildung zu Jesus Christus sein und endet mit dem Konfirmationsgottesdienst.

Du bist nicht getauft? Dann kann diese Zeit Dir ebenfalls helfen, Dir ein Urteil über das Christ-Sein zu bilden und endet vielleicht mit der Taufe.

Wer mehr wissen will: Hier finden Sie die „Informationen zum Konfirmandenunterricht“:

  1. Was wollen wir im Konfirmandenunterricht? Ziel unseres Unterrichts ist es, den Jugendlichen Jesus Christus und seine Gemeinde als Mittelpunkt des Lebens wichtig und lieb zu machen. Es soll deutlich werden: Die Bibel fordert uns Menschen auf, Stellung zu beziehen und zu überlegen: Wie will ich eigentlich leben und sterben – als mein eigener Herr oder unter der Herrschaft Jesu Christi? Während der Unterrichtsjahre sind die Jugendlichen in der Pubertät – eine Umbruchsituation und somit eine spannende Zeit! Hier soll die Frohe Botschaft von Jesus Christus zur entscheidenden und prägenden Lebenshilfe werden.
  2. Womit beschäftigen wir uns im Konfirmandenunterricht?
    Die Bibel ist „das“ Lebenshilfebuch schlechthin. Deshalb steht sie im Mittelpunkt und wird mit den Fragen und Problemen der Konfirmanden in Verbindung gebracht.Drei Kernfragen durchziehen die gesamte Zeit: Christ werden – Warum eigentlich?
    Christ sein – Was ist das eigentlich?
    Christ werden – Wie geht das eigentlich?
  3. Wie sehen die Unterrichtsstunden aus?
    Schwerpunkt bildet eindeutig das Gespräch:
    Gespräch über Aussagen der Bibel, Gespräche über Fragen und Probleme. Themen der Konfirmanden haben dabei Vorrang. Wir hören Musik, singen, beten, spielen, diskutieren… Ganzheitlichkeit ist ein wichtiges Ziel der Unterrichtsgestaltung.
  4. Konfirmandenfreizeit
    Deshalb ist die Freizeit zum Ende der Unterrichtszeit von entscheidender Bedeutung (immer in der zweiten Osterferienwoche!):Hier ist viel Zeit füreinander, hier bereiten wir uns in Ruhe auf den Konfirmationsgottesdienst, auf das erste Abendmahl und eine evtl. Taufe vor. Das Zusammenleben spielt dabei eine große Rolle.
    Deshalb gehört die Teilnahme an dieser Freizeit zum Konfirmandenunterricht dazu. Wer sich also zum Unterricht anmeldet, meldet sich gleichzeitig auch zu dieser Freizeit an.
  5. Der Gottesdienst
    Mittelpunkt des Gemeindelebens in Kelzenberg ist unser Gottesdienst, deshalb gehört er logischerweise auch zum Konfirmandenunterricht unserer Gemeinde dazu.
    Wer am Konfirmandenunterricht teilnimmt, besucht mindestens einen Gottesdienst im Monat.
  6. Was man noch wissen sollte
    1. Christsein ist natürlich nicht nur Sache eines Pastors. Jede Gruppe wird von Jugendlichen begleitet, die Christ geworden sind und in unserer Gemeinde leben.
    2. Der Unterricht findet dienstags und mittwochs statt und dauert ca. 70 Minuten, inkl. Pause. Die Konfirmanden aus den Außenbezirken hole ich nach Möglichkeit an bestimmten Treffpunkten ab und bringe sie dorthin zurück.
    3. Längerfristige Arzttermine (z.B. Kieferorthopäde) sind kein Entschuldigungsgrund. Übrigens: Selbstverständlich kann Ihr Kind auch am Konfirmandenunterricht teilnehmen, wenn es nicht getauft ist. In jedem Konfirmandenkurs haben wir Jugendliche, die diese Zeit als Information über das Christsein nutzen, um sich dann zum Abschluss aus eigener Entscheidung evtl. taufen zu lassen.
  7. Wie können Sie als Eltern den Unterricht begleiten?
    Beten Sie für Konfirmanden, Mitarbeiter und Pfarrer. Sprechen Sie mit ihren Kindern über ihr Leben als Christ / Nichtchrist. Erklären Sie, was Sie verstehen, und sagen Sie ehrlich, was Sie nicht verstehen. Ihre Kinder sind nicht so sehr an perfekten Argumenten, sondern vielmehr an glaubwürdigen und persönlichen Aussagen interessiert. Begleiten Sie ihre Kinder zum Gottesdienst und versuchen Sie dann, darüber zu reden.

Wenn Sie Fragen haben – Ich freue mich über jede Kontaktaufnahme: 

Bodo Beuscher, Tel. 02165 / 1255

bb@kirchekelzenberg.de