Die Auferstehung von Jesus Christus war der sichtbare Beweis für die Tatsache, dass Er den Tod überwunden hat. Wenn das wahr ist, dann kann es nicht sein, dass mit dem Tod alles aus ist. Wenn das wahr ist, dann ist der Tod eher eine Pforte, hinter der sich die unbegrenzte Ewigkeit Gottes eröffnet. Diese Erkenntnis erschließt eine Perspektive mit weitreichenden Auswirkungen.

Eine davon ist, dass das Beste, das eigentlich Große und Schöne für mich noch kommt. Hinter der Pforte des Todes wartet die helle, ewige Welt Gottes auf mich. Eine Welt, die frei ist von Krankheit, Schmerzen und allen Nöten, die uns jetzt noch zu schaffen machen. In der ewigen Welt Gottes wird niemand andere übervorteilen, verletzen oder unterdrücken. Der Friede Gottes wird die Basis für alle Beziehungen zwischen den Menschen sein. Niemand wird Gewalt ausüben oder andere einschüchtern. Es gibt keine Kriminalität und keine Ungerechtigkeit mehr. Der zentrale Fixstern wird die Person Jesus Christus sein. Die Grundlage für Seine uneingeschränkte Autorität wird die Faszination sein, die jeden erfasst, der Ihn sieht. Jeder wird zutiefst davon überzeugt sein, dass es nichts Besseres geben kann, als Seine guten, weitblickenden Weisungen zu befolgen. Der Traum von dieser schönen, neuen Welt Gottes wird bereits im Hier und Jetzt anfangen sich auszuwirken, sobald man sich für Gott öffnet. Die Beziehung zu Jesus Christus ist der Zugang in diese Realität. Ein Traum für religiöse Spinner? Für mich ist es zu einer Erfahrung geworden, die mein Leben immer mehr prägt.

Gerd Reschke