Der Arbeitskreis Asyl hat in Zusammenarbeit mit der Kommune Jüchen in der Grundschule Jüchen mit seinem Angebot „Deutschkurs für Flüchtlinge“ sowie einer Sprechstunde für Flüchtlinge begonnen und konnte am „1. Schultag“ 22 Teilnehmer begrüßen.

Das Team Deutschkurs des Asylkreises besteht aus vier Mitgliedern und wird von der Lehrerin Ulla Baumann geleitet.

Damit auch Eltern die Gelegenheit zur Teilnahme am Deutschkurs haben, stehen neben den Kursleitern weitere Mitarbeiter des Arbeitskreises Asyl für die Kinderbetreuung zur Verfügung.

Im Anschluss an den Deutschkurs wird es von 17.30 bis 18 Uhr eine Sprechstunde geben. „Wer in ein neues Land kommt, für den besteht nicht nur im Erlernen einer neuen Sprache eine große Herausforderung. Auch die alltäglichen Fragen, wie beispielsweise der Arztbesuch, das Ausfüllen von Anträgen oder der Einkauf, wollen geklärt werden“, erklären Wiebke und Jörg Matzigkeit, die den Arbeitskreis Asyl koordinieren.

Die Kirchengemeinde Kelzenberg baut dazu eine Begleiter-Kartei auf (s. S. 12). In dieser sind jene erfasst, die sich als Begleiter in alltäglichen Fragen zur Verfügung stellen wollen.

Wenn der Unterricht und die Kinderbetreuung angelaufen sind, soll es Anfang Mai eine kleine Kennenlern-Feier geben, zu der möglichst viele der Begleiter kommen und man sich gegenseitig kennen lernen kann.

Gabi und Bodo Beuscher freuen sich über die konkreten Schritte und das Engagement der Gemeindemitglieder. „Sie geben damit Ausdruck dessen, was sie als Christen bewegt.“ Wiebke Matzigkeit ergänzt: „Es wird spannend werden, es wird einige Herausforderungen geben, aber wir sind sicher, dass Gott uns hier leiten wird.“

Frank Wiedemeier