Wie soll es weitergehen, wenn Beuschers nicht mehr da sind? Wer könnte 2021 der Nachfolger werden?

Mit diesen Fragen haben wir uns im Presbyterium seit ca. zwei Jahren intensiv beschäftigt. Im Laufe dieser Zeit hat sich für uns herauskristallisiert, dass Beuschers „Nachfolger“ ein Team sein muss. Ein Team, bestehend aus zwei bis drei bezahlten Kräften. Ein Team, bestehend aus einer Pfarrstelle und ein oder zwei anderen, die sich die pastoralen Aufgaben teilen. Dieses Team der Hauptamtlichen, zusammen mit dem Presbyterium soll ab 2021 der „Nachfolger“ sein.

Warum ein Team?

Gabi und Bodo Beuscher teilen sich die 100% Pfarrstelle in Kelzenberg. Beide arbeiten aber voll in und für unsere Gemeinde. Damit ist klar, dass eine einzelne Person nicht das weiterführen kann, was wir seit Jahren an „Pfarrerarbeit“ haben. Und weil wir nicht nur weiterführen, sondern wachsen wollen und die Möglichkeit haben wollen, neue Aufgabenfelder zu beschreiten, brauchen wir mehr als einen einzelnen 100% Nachfolger. Darum brauchen wir ein starkes Team.

Heißt konkret?

Nach intensivem Gebet, Hören, Gesprächen, Überlegen, externen Beratungen etc. sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das Leitungsteam ab 2021 neben dem Presbyterium mindestens aus einer Pfarrstelle mit 50% und einem „Gemeindebauer“ mit 100% bestehen soll.

Wir haben uns dazu entschlossen, schon jetzt einen konkreten Schritt in diese Richtung zu machen. Bis 2021 ist noch viel Zeit, es kann noch vieles passieren und sich einiges wieder ändern. Wir möchten uns aber schon jetzt gemeinsam auf den Weg machen und uns gemeinsam auf 2021 vorbereiten.

Das ist der Grund, warum wir den Gemeindebauer schon jetzt einstellen und nicht erst in drei Jahren. Am 1. August 2018 wird Charles Hackbarth seinen Dienst in unserer Gemeinde beginnen (Vorstellung S. 6-9). Schon jetzt wollen wir unserem Herrn die Möglichkeit geben, uns als Team zu formen und herauszufordern, schon jetzt wollen wir voneinander lernen und miteinander in die Zukunft gehen. Ja, das ist neu, das ist spannend, das ist abenteuerlich. Aber: Er geht weiter, wir gehen mit.

Für das Presbyterium: Steffi Penner und Verena Ramrath