Lang, lang ist‘s her! Vor 17 Jahren löste sich die ehemalige Kirchengemeinde Jüchen mit ihren drei Pfarrbezirken auf und Kelzenberg wurde wieder selbständig. 

Damit gab es dann auch keine „Kirchlichen Nachrichten“ mehr, wie die Kirchenzeitung der Gesamtgemeinde damals hieß. Es musste etwas Neues her und schnell war klar, dass sich das Layout und auch der Inhalt möglichst von normalen Gemeindebriefen abheben sollte. Schon der neue Titel „Typisch Kelz“ war außergewöhnlich und auch das Format wurde modernisiert. Im Februar 2002 erschien dann die erste Ausgabe. Seitdem kommt unser Gemeindebrief im zweimonatlichen Rhythmus. Es ist heute ganz schön amüsant, in der ersten Ausgabe zu blättern. Damals hieß das Presbyterium noch Bevollmächtigtenausschuss! Es gab noch drei Frauenhilfen und einen Mütterkreis – aber auch schon sieben Hauskreise! Den JC gab es noch nicht, die Jugendkreise trafen sich an den verschiedensten Wochentagen und hießen unter anderem Sonday, Fun-dament, Injoy oder Domino …

Katharina Hein war die erste Leiterin des Redaktionsteams. Später folgten als „Chefs“ dann Birgit Haferkamp, Thomas Gerwers und gegenwärtig Kirstin Rappmund-Gerwers. Besonders bemerkenswert ist, dass mit Elke Paulus und Gerd Heydn heute noch zwei Gründungsmitglieder im Redaktionsteam mitarbeiten. Auch Renate Jansen war von Anfang an dabei und koordiniert nach wie vor die Austeiler, ohne die die „Typisch Kelz“ nicht in den Briefkästen landen würde.

Wir wollen mit „Typisch Kelz“ nicht nur die alltäglichen Dinge wie die Veranstaltungen und den Predigtplan veröffentlichen, sondern das Gemeindeleben unserer Kirchengemeinde lebendig darstellen mit dem Ziel, auf Kelzenberg aufmerksam zu machen und Interesse zu wecken. Wir haben dabei besonders Menschen im Blick, die wir für Jesus Christus und unsere Gemeinde noch gewinnen wollen. Vor allem will „Typisch Kelz“ Sie aber im Alltag erreichen, Sie einladen zum Nachdenken, Sie neugierig machen und Ihnen beim Lesen Freude bereiten. Hauptsache, das Leben mit Jesus Christus wird lebendig rübergebracht. 

Deshalb hat sich die „Typisch Kelz“ auch im Laufe der Zeit verändert. Sie ist moderner und bunter geworden, bringt jetzt auch schon mal QR-Codes, schließlich soll sie ja auch die jungen Leute erreichen und begeistern. Andererseits ist sie sich in einigen Dingen auch treu geblieben; das Interview gibt es schon seit der ersten Ausgabe und auch die Berichte aus dem Kongo sind schon ewig drin. So ist eben für jeden Leser etwas dabei. 

Wilfried Lüngen